Die "Stars of CCTV" warten in Oxford...
- Alfie Mace

- 15. Dez. 2024
- 10 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 27. Juli 2025
Oxford United FC - Millwall FC 1:1 (0:1)
The Kassam Stadion, Zuschauer: 10.990, Auswärtsfans: 1.487 (30. November 2024)

Die Insel rief mal wieder. Das Auswärtsspiel von Millwall bei Oxford United stand an. Obwohl die Rahmenbedingungen für einen Kick in Oxford nicht gerade toll waren, wollten viele den Trip in die Universitätsstadt antreten. Ich ließ mir mein Ticket von Mr. Elephant & Castle besorgen. Ansonsten wäre ich wegen der hohen Nachfrage leer ausgegangen. Er würde dieses mal nicht dabei sein, da er das Wochenende in York auf dem Weihnachtsmarkt verbringen wollte. Sein Ticket kostete nur £ 15,-. Ein Schnapper für die britische Preispolitik beim Fußball. Das Ganze relativierte sich wieder wegen des teuren Zugs, denn ohne Mr. Elephant & Castle müssen wir immer tiefer in die Tasche greifen.

Am Abflugtag musste mal wieder ein kompletter Arbeitstag absolviert werden. Da ist die Motivation eher suboptimal. Nach dem Feierabend zog ich sofort meine Privatklamotten an, ging zum Bäcker um etwas zu Essen und Trinken zu holen und dann ab zum Flughafen. Der Zielflughafen war mal wieder der City Airport. Am Fraport dauerte die Sicherheitskontrolle wieder üblich lange. Das soll wohl Gründlichkeit vorgaukeln, ist im Grunde aber nur Lahmarschigkeit. Mein Weg führte mich diesmal zum Gate 55, also in den Keller. Somit war klar, wir fahren mit dem Bus auf das Vorfeld und besteigen dort die Maschine. Das kann ich richtig gut leiden. Den Flug führte diesmal "Air Dolomiti" durch. Irgendwie kam kein gutes Gefühl auf. Nach dem Boarden wurden wir auf das Rollfeld gebracht. Hier wartete ein kleiner Flieger mit Zweier-Sitzreihen. Wunderbar. In der Regel nutzen Geschäftsleute den City Airport von London. Diesmal war der Flughobel voll mit jungen Familien samt ihrer Kinder und Wochenendurlauber. Die Geräuschkulisse war dementsprechend. Nach den Sicherheitsbelehrungen war das italienische Bordpersonal der Meinung, man könne ja die Klimaanlage schön aufdrehen. Klar, bei 4° Außentemperatur sehnen sich die Fluggäste nach Abkühlung. Während des Fluges fing eine Zonentrulla hinter mir an, ihrem Typen vorzuschwärmen, was sie alles am Wochenende unternehmen wolle. Den Tower, Harrods, Piccadilly Circus, Buckingham Palace...all das wolle sie sehen. Und in den Hyde Park. Riesenrad fahren wäre ja auch toll, direkt am Fluss. Ohne Punkt und Komma, quatschte diese Mandy. "Das wird so lovely." Die Freude habe ich ihr ja gegönnt, aber gleichzeitig dachte ich nur "Halt doch mal für fünf Minuten die Fresse." Von oben feuerte die Lüftung und hinter mir würde gesächselt. Irgendwann gingen meine Ohren zu und ich hörte fast nichts mehr. Dafür begann ich zu frösteln. Weil wir zu früh in London waren, drehte der Pilot mit uns noch eine Runde über die City von Swinging London. Mandy war ganz entzückt. Nach der Landung am City Airport, hielt der Druck auf den Ohren an. Eine böse Vorahnung ereilte mich. Nach der Einreise im Vereinigten Königreich, nahm ich die DLR nach Woolwich. Am Bankomaten holte ich mir Bargeld und ging in den Wetherspoons Pub "The great Harry". Hier wollte ich mich, wie so oft, mit Mr. Belvedere treffen.

Mr. Belvedere textete mich an, er komme etwas später. Somit hielt ich an den Zapfhähnen Ausschau nach neuen Bieren. Natürlich nur, um die Bier-App zu füttern. Mit dem ersten Winter-Ale war ich nur bedingt zufrieden. Naja, es gab ja noch etwas Auswahl. Irgendwann trudelte dann auch mein Gastgeber ein. Wir begrüßten uns und ruckzuck war auch schon das ein oder andere Pint getrunken. Endlich wieder UK, endlich wieder im richtigen Rhythmus leben. Jetzt war die Frage, wo gehen wir hin? Der Pub, in dem wir das letzte Mal die feine Kneipenschlägerei erleben durften, den gibt es leider nicht mehr. Somit fiel die Wahl auf den Pub in Mr. Belvederes Nachbarschaft. An dem bin ich nun schon viele Jahre vorbei gelaufen und dachte immer, er hieße " The Stallion". Nö, er heißt "The Morgan". Lediglich ein Gaul ziert das Logo. Im Pub suchten wir uns ein gemütliches Plätzchen. Während wir uns am Bier labten, lief auf einer Leinwand Sport. Genauer gesagt lief Cricket. Es spielten die Neuseeländer gegen andere. Irgendwer hat dann auch gewonnen. Mr. Belvedere erzählte, er wolle im kommenden Jahr nach Australien, um dort die englische Cricket-Nationalmannschaft in den Test-Games gegen Australien zu unterstützen. Er erklärte mir die Faszination dieses Sportes. Mir gefallen die Klamotten der Spieler. Ansonsten checke ich das Spiel nicht wirklich. Man muss wohl Wickets erzielen. Ansonsten ist es wie Baseball, nur für Intellektuelle. Irgendwann war es Zeit zu gehen. Ich musste zwischenzeitlich immer wieder ordentlich niesen und die Ohren waren weiterhin dicht. Bei Mr. Belvedere steuerte ich direkt das Badezimmer an und nahm eine heiße Dusche ein. Danach bemerkte ich, dass 6 oder 7 Pints dann doch etwas mehr Freude im Kopf bereiten. Uiuiuiuiui! Nun ging es ins Bett. Sicherheitshalber knallte ich mir noch eine IBU rein. Sicher ist sicher.

Gar nichts ist sicher. Ordentlich verrotzt und mit Kopfweh stand ich auf. Dazu hatte ich einen flauen Magen. Wir machten uns fertig und fuhren mit der Elizabeth Line zu Paddington Station. Heute waren wir früh dran, denn der Anstoß war schon für 12:30 Uhr terminiert. Sky Sports war der Meinung, sie müssten diesen Kick live übertragen. Wer, in Portugal, Zypern oder Thailand, will sich das denn geben? Egal. Somit standen wir um 9:45 Uhr am Paddington Bahnhof. Im Supermarkt holten wir uns etwas zu Essen. Ich war ziemlich angeschlagen und hatte keine Lust auf Bier. Der Zug würde eh nur eine Stunde fahren und da lohnt es sich ohnehin nicht. Mr. Belvedere brachte mir folglich zwei Bier mit. Läuft ja wieder. Er war der Meinung, wir sollten ziemlich rasch den Zug besteigen, da viele Touristen gerne einen Tagestrip nach Oxford machen. Er hatte natürlich recht. Brechend voll war diese Eisenbahn. Ich zwängte mir das Bier rein und vertilgte mein Meal Deal. Ich war echt krank. Die Nase lief wie ein Wasserfall. Glücklicherweise hatte ich genügend Taschentücher dabei. Vorsichtshalber organisierte ich mir noch ein paar Papiertücher. In Oxford angekommen machten wir uns schnellen Fußes aus dem Bahnhofsgebäude. Zum Stadion müssten wir entweder einen Shuttle-Bus oder ein Taxi nehmen. Vor dem Bahnhof war schnell klar, einen Bus würde es nicht geben. Am Taxistand machte der Engländer das, was er am liebsten macht, er steht in der Schlange und wartet geduldig. Wir warteten, aber keine Taxis kamen. Auch Uber waren nicht zu bekommen. Während mir die Halsschlagader anschwoll, blieb Mr. Belvedere ganz entspannt. Nach gut 25 Minuten blöd rumstehen kam endlich ein Cab. Ein Typ mit Rucksack und großem Koffer fragte uns, ob wir zum Stadion wollen. Er würde uns mitnehmen. Wir stiegen mit ein. Aber statt zu dritt im Taxi zu sitzen, saßen wir nun zu viert drin. Da hat sich doch glatt ein gut 60 Jahre alter Typ, mit Millwall-Abzeichen an der Jacke, mit in das Auto gesetzt. Mit einem heftigen Südlondoner Akzent sagte er, er habe mitbekommen, wir würden zum Stadion fahren und da müsse er auch hin. Er habe seine Kumpels an Paddington verpasst und sie seien gerade im Privattaxi unterwegs zum Ground. Er erzählte, er sei unter der Woche mit in Portsmouth beim Auswärtsspiel gewesen. Das wurde aber abgesagt, da Pompey das Flutlicht nicht anbekam. Die Tribünen waren voll, aber kein Spiel konnte angepfiffen werden. Mr. Belvedere und Mr. Elephant & Castle waren ebenfalls vor Ort. Beide blieben allerdings über Nacht. Das hat sich gelohnt. Unter der Woche mal an die Südküste fahren und dann sagen die das Spiel ab. Immerhin war das Hotel in Ordnung. Na, dann?! Während wir so fuhren, sausten ständig Polizeiwannen an uns vorbei. Der Old Lad wurde ungeduldig und wollte schnell zum Stadion. Man bekommt das Kribbeln nicht aus den Jungs. Am Stadion angekommen meinte der Typ mit dem Gepäck, wir brauchen nichts bezahlen, das würde seine Firma übernehmen. Er sei geschäftlich hier. Sehr schön.

Das Stadion hatte Charme. Obwohl es relativ neu ist, wirkt es alt und irgendwie ranzig. So gefällt es mir. Besonders ist, dass es hier nur 3 Tribünen gibt. Das hat den Vorteil, man kann das ganze Spiel über seine Karre sehen, denn der freie Platz ist der Stadionparkplatz. Nach dem Spiel wollten Mr. Belvedere und ich gegenüber vom Stadion im Bowling Center noch paar Bier trinken. Über den Parkplatz war der Laden gut zu sehen. Nervig war, dass uns die ganze Zeit die Sonne ins Gesicht schien. Statt eines Schals, hätte ich mal lieber eine Sonnenbrille mitgebracht. Das Spiel begann und Millwall übernahm sofort das Kommando. Kontinuierlich rollte ein Angriff nach dem anderen auf das Tor von Oxford. Aber durch viel Unvermögen blieb es bis kurz vor der Halbzeit beim Remis. Mit der letzten Standardsituation, einer Ecke, erzielte Millwall das verdiente 1:0. So ist das doch fein. Der Heimanhang glänzte mit kontinuierlichem Schnauze halten. Da kam in Halbzeit eins absolut gar nichts. Sowas hatte ich in England auch noch nicht erlebt. In Halbzeit zwei ging es genau so weiter, Millwall war spielbestimmend, aber zu harmlos im Abschluss. Oxford kam besser auf, verstolperte aber einiges. Meine Aufmerksamkeit wanderte immer wieder zum Parkplatz. Hier konnte man gut die Polizeibewegungen sehen. Zwischenzeitlich stellte sich eine Gruppe Bauarbeiter auf einen Hügel und schauten sich den Kick an. Zu Mr. Belvedere sagte ich, man bräuchte das zweite Tor, dann wäre der Drops gelutscht. In der 85. Minute fiel dann auch der zweite Treffer, allerdings das 1:1. Ein brachialer Torjubel brach aus. Ich war förmlich erschrocken. Wo kam das denn jetzt her? Wir hatten hier nun ein Spiel. Es entstand Atmosphäre und es wurde fleißig gepöbelt. In der Nachspielzeit gab es eine gut fünfminütige Verletzungsunterbrechung. So konnten sich die Fanlager gegenseitig schön die Meinung geigen. Fußballerisch passierte aber nichts mehr. Mit einem Punkt sollte es nach Hause gehen. Es war zwar mehr drin, aber immerhin nicht mit leeren Händen zurück in die Hauptstadt.

Da Old Bill uns nicht zum Bowling Center gehen lassen wollte, gingen wir zur Bushaltestelle direkt am Stadion. Mit dem Bus wollten wir zurück zum Bahnhof. Allerdings waren wir nicht die einzigen, die diese Idee hatten. Eine ganze Menschentraube wartete auf den Bus. Und wartete. Und wartete. Die Stewards hielten uns hin und erklärten uns, dass eigentlich ein Bus kommen sollte. Aber nichts passierte. Mr. Belvedere meinte, beim letzten Mal wäre es ähnlich gewesen. Nach gut 20 Minuten wurde uns mitgeteilt, dass wohl doch kein Bus mehr käme. Wir könnten nun die 4,5 Meilen zurück zum Bahnhof laufen, oder eine andere Bushaltestelle, etwas entfernt von hier, ansteuern. Der Steward wurde ordentlich beschimpft und bedroht, aber es half nichts, wir mussten zu Fuß unser Glück versuchen. Wir suchten besagte Bushaltestelle. Als wir nach gut einer viertel Stunde Fußmarsch dort ankamen, traute ich meinen Augen nicht. Gut 60 Leute warteten dort, schön in einer Reihe stehend. Wir gesellten uns dazu und warteten erneut. Als nach weiteren 20 Minuten endlich ein Doppeldeckerbus kam, stürmte nicht jeder in den Bus, nein, nach und nach betraten die Leute den Bus und bezahlten brav den Busfahrer. Und das beim Fußball. Man hält es im Kopf nicht aus. Sage und Schreibe 30 Minuten tuckerten wir nun durch Oxford bis wir endlich am Bahnhof ankamen. Der ganze Mist kostete all die Zeit, die wir im Pub verbringen wollten. Am Bahnhof angekommen, konnten wir direkt auf unser Bahngleis und fuhren umgehend zurück nach London. Mir lief die Nase und der Husten setzte ein. Dazu gesellte sich noch Durst, aber wir hatten keine Zeit etwas zu trinken zu besorgen. Mit mittelklassigen Kopfschmerzen kamen wir nach knapp einer Stunde am Bahnhof Paddington an. Ich holte mir fix eine Pepsi Maxx und wir fuhren zur Tottenham Court Road. Mr. Belvedere schlug vor, wir könnten ja eine Pizza essen gehen. Das kommt bei meinen Fußballtrips selten vor, dass wir etwas Vernünftiges essen. Bei Rudys gönnten wir uns eine feine neapolitanische Pizza. Da gab es nichts auszusetzen. Anschließend suchten wir den Pub "The Fitzrovia" auf. Endlich mal ein Bier trinken.

Der Abend wurde eingeläutet. Als Programm stand ein Konzert im Roundhouse an. Wir wollten dort "Hard-Fi" sehen und hören. Im "Fitzrovia" konnte die Bier-App wieder Neuzugänge verbuchen. Passend zu meiner Verfassung trank ich ein Pint "Ice Breaker". Mir war kalt und ich war erkältet. Auf dem TV verfolgten wir das Londoner Derby West Spam - Arsenal. Als wir den Pub betraten, stand es 4:0 für die Gäste. Als wir unsere Pints hatten, stand es 4:2. Puuh...das wird jetzt aber unangenehm, dachte ich bei mir. Ich kämpfte mit dem Ale, bestellte aber ein weiteres, in der Hoffnung, es ginge mir dann besser. Nö, klappte nicht. Dann war es Zeit zu gehen. Mit der U-Bahn fuhren wir zum Roundhouse nach Chalk Farm. Unterwegs trafen wir noch den Undertaker in der U-Bahn, aber das sprengt jetzt den Rahmen. Am Konzertsaal angekommen sind wir schnell rein, Jacke fix abgeben und erstmal den Laden in Augenschein nehmen. Geil hier! Schöner runder Konzertsaal mit einem Oberrang mit Sitzplätzen. Gut 1.500 Besucher finden hier Platz. Die Bierwahl fiel auf Red Stripes aus Jamaika. Schön aus der Dose. Auf einem Konzert Dosenbier trinken hatte ich so auch noch nicht. Die erste Vorband blieb weder vom Namen, noch von der Musik her in Erinnerung. Die zweite Band "Better Joy" war da schon besser, aber auch nicht so dolle. Gut, das vorletzte Lied war echt gut. Aber nicht gut genug um mir selbst die Mühe zu machen, herauszubekommen wie es heißt. Dann war es soweit. "Hard-Fi" hatte seinen Auftritt. Von Ihnen kannte ich nur ihr Debüt-Album. Es stellte sich heraus, dass sie in den letzten 20 Jahren dann auch nicht all zu viel Neues hervorgebracht hatten. So wurde dieses Album eigentlich komplett gespielt, dazu die neue EP. Oben drauf gab es noch zwei oder drei andere Songs. Nach gut 90 Minuten war es, inklusive Zugabe, auch schon wieder vorbei. "Cash machine", Hard to beat", "Living for the weekend" und natürlich "Stars of CCTV" wurden gespielt und der ganze Laden sang mit. Das ging gut voran. Der Besuch war es definitiv wert. Akustik top und das Roundhouse lädt zu weiteren Besuchen ein. Auf dem Weg zur U-Bahn passierten wir noch einen "Amazon fresh"-Shop. Ein Supermarkt, bei dem man nur über seinen Amazon-Account bezahlen kann, somit völlig bargeldlos. Nur eine Frage der Zeit, bis das zu uns rüber schwappen wird. Wir fuhren nach Hause, ich knallte mir die nächste IBU rein und hoffte am Sonntag wieder fit zu sein. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Sonntagmorgen riss mich der Alarmton des Weckers aus den Träumen. Nein, es ging mir nicht besser. Zu allem Unglück musste ich noch früher aufstehen, denn an diesem Sonntag fuhr die Elizabeth Line nicht. Somit musste ich mit dem Vorstadtzug nach London rein und von dort die Underground nehmen. Statt in 35 Minuten Heathrow zu erreichen, war ich nun gut 2 Stunden unterwegs. Mir war weiterhin kalt und der Husten nervte. Immerhin lief die Nase nicht mehr. Geplant war, vom Flughafen in Deutschland direkt ins Stadion zu fahren. Der glorreiche Heimverein spielte auswärts das kleine Main-Derby, welches gleichzeitig das Topspiel der Regionalliga war. Zeitlich sollte das gut zu machen sein, wenn es keine Verspätung gab. Die Rechnung hatte ich allerdings ohne die Amateure bei Fraport gemacht. Mein Flieger hatte dann insgesamt 90 Minuten Verspätung. Grund hierfür war "die prekäre Wetterlage in Frankfurt". Zumindest das war der Wortlaut des Flughafens auf meine Anfrage, was denn schon wieder los sei? Der unerwartete Wintereinbruch im Dezember? Den 11:30 Uhr-Flug an einem Sonntag bekommen die Lufthansa bzw. der Fraport selten geregelt. Gesundheitlich war ich weiterhin angeschossen, somit war definitiv klar, dass das Derby ohne mich stattfinden wird. Ist dann so. In Frankfurt gelandet ließ ich mich abholen und war letztendlich froh irgendwann auf der Couch zu liegen.
"Working all the time, work is such a bind
got some money to spend, living for the weekend"
Mittlerweile ist die Millwall-Legende Neil Harris leider von seinem Posten als Manager zurückgetreten. Warum auch immer!? Zwischen den Jahren geht es wieder auf die Insel und ich bin gespannt, wer dann auf der Bank sitzen wird. Denn die Saison läuft eigentlich ganz ordentlich und es wäre gut, wenn es nun nicht versaut werden würde. Es bleibt spannend.

Euch Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr!
Keep it tidy, geezers - don't get knicked!
Alfie Mace



























