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Pub Crawl, Bovril & Pie...Pompey away

  • Autorenbild: Alfie Mace
    Alfie Mace
  • 14. Dez. 2025
  • 11 Min. Lesezeit

Portsmouth FC - Millwall FC 3:1 (1:0)

Fratton Park, Zuschauer: 20.423, Gästefans: 2.180 (22. Nov.2025)



Zum Jahresende stand noch einmal ein Besuch auf der Insel an. Diesmal sollte es nach Portsmouth gehen. Im ehrwürdigen Fratton Park war ich noch nie, also wurde es endlich mal Zeit. Mr. Belvedere und Mr. Elephant & Castle waren letzte Saison dreimal dort. Deshalb war ich mir nicht sicher, ob sie zu motivieren waren. Mr. Elephant & Castle hatte Lust, Mr. Belvedere weilte dagegen immer noch in Down Under. Dort ließ er sich beim Cricket von den Aussis beschimpfen und mit Bierträgern aus Pappe bewerfen. Aber das ist wieder eine andere Geschichte. Portsmouths und Millwall sind sich in ihrer Fangemeinde recht ähnlich. Rau, aber herzlich und manchmal handfest.



Bevor es zum Flughafen ging, musste mal wieder ein kompletter Arbeitstag bewältigt werden. Hilft ja nichts, denn die Flüge ins Mutterland des Fußballs wollen finanziert werden. Nach Feierabend schmiss ich mich in die Freizeitklamotten und machte mich auf den Weg zum Flughafen. Unterwegs holte ich mir etwas zu essen und zu trinken und fuhr entspannt zum Fraport. Auch diesmal buchte ich mir im Vorfeld einen Slot für die Fast Lane der Sicherheitskontrolle. In der Tat geht die Kontrolle schneller, allerdings entstand auch diesmal wieder wunderbares Palaver, denn die Beschäftigten dort neigen zum Chaos. Von zwei Seiten kamen die Fluggäste und wollten ihr Handgepäck auf das Band zum Durchleuchten legen. Hier gab es keine Reihenfolge, hier siegte der, der dreister war. Es war wieder ein feines Schauspiel. Nachdem der Wahnsinn hinter mir lag, schlenderte ich zum Gate. Dort holte ich mir ein Kellerbier und wartete entspannt auf das Boarding. Der Flieger schien wieder ausverkauft zu sein. Der Flug konnte wie so oft nicht pünktlich starten. Anscheinend gab es im Flug nach Frankfurt einen Notfall und die Sauerstoffflaschen mussten erst noch aufgefüllt werden. Lasst euch nur Zeit, dachte ich, und stellte mich wieder auf eine Verspätung ein. Irgendwann ging es dann los. Mich überkam eine gewisse Müdigkeit und folgerichtig machte ich ein Nickerchen. Dieses wurde dann nach gut einer halben Stunde unterbrochen, und zwar durch mein eigenes Schnarchen. Zum Glück bin ich mittlerweile in einem Alter, in dem mir sowas völlig egal ist. In London angekommen hatten wir dann doch keine nennenswerte Verspätung. Meine digitale Einreise scheiterte erneut und somit durfte ich wieder ein Einreisegespräch führen. ETA sei Dank! Dass der Weg zur Underground dann nicht ganz so hübsch war, kann hier nur via Bild dokumentiert werden. Vielen Dank dafür!



An der London Bridge war ich eine Stunde später mit Mr. Elephant & Castle verabredet. Treffpunkt war der Pub "Coach House at The George". Ein Pub, der unweit vom Borough Market liegt, in einem schönen Hinterhof. Hier wollte ich schon immer mal hin, aber bislang klappte es nicht. In dieser urigen Schankstätte wird eigens für den Pub gebrautes Bier ausgeschenkt. Der Laden war gut gefüllt und das Publikum war breit gefächert. Vom Banker bis zur Krankenschwester des Guy's Hospital, aber auch einige Touris tranken hier ihr Bier. Im Innenhof konnte man Fußball schauen. Auf der Leinwand ärgerte sich Blackburn mit Preston North End herum. Mr. Elephant & Castle erwartete mich schon mit einem Porter in der Hand. Wir begrüßten uns und kamen direkt in eine angeregte Unterhaltung. Mir gefiel dieser Pub. Ein Besuch ist auf jeden Fall kein Fehler, insbesondere, wenn man im Sommer im Innenhof Bier trinken und sich einen Sonnenbrand holen kann. Nach zwei Pints zogen wir weiter und suchten den neuen Wetherspoon's Pub im Bahnhof London Bridge auf. Hell, verwinkelt und ungemütlich kann man "The Sun Wharf" bezeichnen. Dazu kommen für einen Wetherspoon's ziemlich knackige Preise. Mr. Elephant & Castle und ich holten uns ein Pint und stellten uns an einen Stehtisch. So hatten wir alles gut im Blick. Als uns etwas Appetit überkam, machten wir, was ein gewöhnlicher Brite halt so macht. Man holt sich zwei Tüten Chips und erfreut sich an diesem Snack. "Gesund kann man zu Hause sein", war mal wieder das Motto. Irgendwann war es Zeit zu gehen, denn wir wollten am Morgen um kurz nach 9:00 Uhr den Trip an die englische Südküste antreten. Glücklicherweise ist die Bushaltestelle genau vor dem Spoons und somit konnten wir direkt zu meinem Gastgeber fahren. Für den Trip würde uns Mrs. Elephant & Castle Sandwiches machen. Somit war klar, wir konnten etwas länger schlafen. Bei ihm angekommen nahm ich eine Dusche und dann ging es ab ins Bett. Good night!



Morgens, kurz nach 8:30 Uhr, verließen Mr. Elephant & Castle und ich sein Domizil. Mit dem Bus fuhren wir zur Waterloo Station. Von hier startet man in der Regel, um an die Südküste Englands zu kommen. Portsmouth, Southampton oder Bournemouth werden von hier angefahren. Unser Zug sollte um viertel nach neun abfahren. Wir wollten recht früh in Portsmouth aufschlagen, denn Mr. Elephant & Castle war in einem Pub mit einem alten Freund verabredet. Dieser ist Angehöriger der Royal Navy und er würde uns heute begleiten. Er wohnt in Portsmouth und würde mit uns eine kleine Pub-Tour vor dem Spiel unternehmen. Das klang sehr vielversprechend. Vielversprechend war auch die Tatsache, dass möglicherweise einige West Spam-Fans hier in Waterloo aufschlagen könnten, denn die Hammers würden heute in Bournemouth spielen. Leider taten sie uns diesen Gefallen nicht. In East London schläft man wohl lieber länger. Im Marks & Spencer holte ich uns erstmal belgisches Braugut. Mit staubigen Kehlen wollten wir ungerne bei Pompey ankommen. Wir warteten bis unser Zug angezeigt wurde und gingen dann los zum Gleis. Mit uns waren gut 30-40 Millwall Lads unterwegs. Der Rest nahm einen der späteren Züge. Diesmal hatten wir keine Platzreservierung, aber das war auch nicht notwendig, denn die Wagons waren maximal halb gefüllt. Bei uns im Wagen saßen gut 15 Lions-Fans. Lustigerweise gesellten sich dann noch weitere 3 Typen dazu. Zwei von ihnen sprachen deutsch. Einer war wie der Prototyp eines britischen Casuals gekleidet. Mittlerweile sehen Deutsche englischer aus, als der Engländer an sich. Ich wies Mr. Elephant & Castle daraufhin und er musste lachen. Irgendwann verzogen die drei sich allerdings wieder. Die Fahrt nach Portsmouth war ereignislos, so konnten wir unseren Proviant in Ruhe zu uns nehmen. An der Südküste angekommen, steuerten wir unseren Treffpunkt an. Wir mussten gut 10 Minuten laufen und erreichten dann den Pub "The Isambard Kingdom Brunel". Hier trafen wir Mr. Elephant & Castles Kumpel Navy. Er hatte seinen Sohn dabei und dieser ist ebenfalls beim Militär, allerdings nicht bei der Navy, sondern bei der Army. Wir begrüßten uns und tranken erstmal ein Bier. Was sollte schief gehen, wenn Navy & Army heute Seit an Seit mit uns zum Spiel gehen? Army fragte, ob wir Lust hätte eine kleine Pub-Tour zu machen? Er hätte da ein paar herausgesucht. Ich war begeistert.



Wir starteten unsere besondere Stadtführung, in dem wir nun ins "Brewhouse & Kitchen" gingen. Es war gerade einmal 11:00 Uhr und wir die ersten Gäste in diesem Pub bzw. Restaurant. Sehr einladend, denn hier stehen noch die Braukessel und die Jungs verkaufen ihr eigenes Bier. Allerdings wird dies mittlerweile nicht mehr vor Ort gebraut. Army erzählte, dass die Lads von Pompey in den Pubs in der Parallelstraße ihren Treffpunkt hätten. Wir waren somit mittendrin, aber nicht dabei. Ich war gespannt, was heute noch so kommen wird. Nachdem wir uns mit dem Gerstensaft dieser Trinkanstalt vertraut gemacht hatten, hieß es auch schon wieder Jacke an und weiter ziehen. Das nächste Ziel war eigentlich das "The Barley Mow". Aber, um dort hinzugelangen, hätten wir nonstop 15 Minuten laufen müssen. Dies erschien uns irgendwie zu lange und deshalb machten wir einen Zwischenstopp im "Carter & Co". Die Gaststätte war mehr ein Hipster-Laden. Deshalb blieben wir auch nur auf ein Bier. Damit hier aber auch etwas Fußballatmosphäre aufkommen konnte, verschönerte ich die Toiletten mit diversen Aufklebern. Nachdem dies erledigt war, konnten wir endlich in "The Barley Mow". Ich war direkt schockverliebt. Hier war es gemütlich. Teppich & Parkett bildeten den Bodenbelag, abgeranzte Sessel und Stühle standen im Schankraum. Es gab einen kleinen Biergarten. Man hatte das Gefühl, die Zeit wäre 1972 stehen geblieben. Hier liebte ich alles. Wir vier hatten eine gute Zeit, mussten aber nach nur einem Bier weiterziehen. Nächster Anlaufpunkt war nun der Pub "Hole in the Wall". Ebenfalls sehr urig, aber komplett anders. Die Deckendekoration bestand aus verschiedensten Bier-Labeln. Richtig gut. Army hatte einen gute Tour zusammengestellt. Navy erzählte viel von seinen Millwall-Besuchen und somit hatten wir gute Gesprächsthemen. Nun stand noch das "The Beacon of Southsea" auf der Agenda. Dieser Pub lag ebenfalls fußläufig und wir gingen gut 10 Minuten bis wir ihn erreichten. Erneut betraten wir eine tolle Kneipe, spartanische Einrichtung, aber perfekt für einen Tag beim Fußball. Und da lag das Problem. Ich hatte so eine Freude an dieser Kneipentour, dass ich wenig Lust auf Fußball verspürte. Zu gut gefiel es mir hier. Nachdem ich die ganze Zeit Ales trank und meine Bier-App "fütterte", brauchte ich nun mal was anderes. Es sollte nun ein "Staropramen" aus Prag sein. Das war eine fatale Entscheidung. Die Lampe war an, aber richtig. Der Blick auf die Uhr war nun erschreckend. Das Spiel fängt gleich an. Army organisierte uns fix ein Uber und wir machten uns auf den Weg zum Stadion.



Als wir am Fratton Park ankamen, startete das Spiel gerade und der Regen setzte ein. Mir gefiel gut, dass diese Ranzbude inmitten eines Wohnviertels war, aber so richtig. Ich ließ die Eindrücke auf mich wirken und ging dann hinein. Mr. Elephant & Castle und ich steuerten direkt den Gästesektor an. Hier war alles eng, abgefuckt und wild zusammengeschustert. Aber genau das verlieh diesem Stadion einen Flair, den man in keiner der modernen Arenen je finden wird. Die Sicht war einigermaßen okay und Pompey zeigte direkt wer hier Herr im Hause ist. Sie waren die spielbestimmende Mannschaft und auch auf den Tribünen gaben sie den Ton an. Eine ziemlich geile Stimmung walzte zum Gästeblock rüber. Willkommen waren wir hier nur bedingt. So gefällt mir das. Folgerichtig gingen die Hausherren auch in Führung. Immer wieder wurde hin und her gepöbelt. Das machte schon Laune. Als der Schiri zur Halbzeit pfiff war mir sehr kalt. Der Regen und der kalte Wind waren schon arg unangenehm. Zur zweiten Halbzeit holte ich mit dann einen Meat-Pie und einen Bovril. Bovril ist eigentlich eine Paste aus Rindfleisch und Hefeextrakt mit irgendwelchen Gewürzen. Das Ganze wird mit heißem Wasser aufgebrüht. Geschmacklich ist es ein Rinder-Brühwürfel mit Maggi. An der scheiß Pastete verbrannte ich mir zweimal die Zunge. Keine Ahnung, wie die diese Dinger immer so heiß bekommen. Zu allem Überfluss war der Bovril ebenfalls kochend heiß. Somit stand ich wie der letzte Trottel im Block herum. Rechts den Bovril in der Hand und links den Schlangenfraß. Immer wieder pustete ich abwechselnd, bis das Zeug endlich essbar war. In der Zwischenzeit schoss Millwall auch noch ein Eigentor und man lag 2:0 zurück. Läuft wieder toll, dachte ich. Als Millwall den Anschlusstreffer erzielte, keimte tatsächlich wieder Hoffnung auf. Ob ich wohl gleich die Pastete essen und den Bovril trinken könne? Konnte ich. Ach so, Millwall drängte auf den Ausgleich, um dann in der letzten Minute noch das 3:1 zu kassieren. Mein drittes Spiel sollte erneut keinen Sieg bringen. Mit Mr. Elephant & Castle verließ ich dann das Stadion. Army & Navy hatten schon den Rückzug nach Hause angetreten. Bis zum Bahnhof mussten wir nun gut 30 Minuten laufen. Immerhin regnete es nicht mehr so stark.. Old Bill sperrte die Straßen gut ab, so das wir mit paar hundert Millwall-Jungs ohne größeren Probleme zum Bahnhof gehen konnten.



Da wir keine direkte Zugbindung nach London hatten, konnten wir die Rückfahrt frei wählen. Und was macht man, wenn man eigentlich jeden Zug zurück nach Hause nehmen kann, genau, man geht zurück in die erste Kneipe am Bahnhof. Wir steuerten direkt die Theke an. Irgendwie hatte ich Bock neuer Besitzer eines Coors-Glases zu werden. Nicht dass mir die Plörre besonders schmecken würde, aber das Glas macht schon was her. Ich bestellte eines und wurde prompt enttäuscht. Haben die mir doch glatt ein Glas gegeben, bei dem der Brauereischriftzug zum Teil abgeplatzt war. Enttäuscht trank ich das Bier. Aber da Aufgeben nicht meine Sache ist, gab ich der Barfrau eine zweite Chance. Tja, auch diesmal bekam ich kein intaktes Glas. Es sollte heute wohl nicht sein. Für einen dritten Versuch blieb leider keine Zeit mehr. Wir gingen im Bahnhof in den Tesco Express und holten uns etwas zu essen und vier Fosters, um die kulinarischen Highlights herunter zu spülen. Müde und hungrig saßen wir nun im Zug und waren wegen der Niederlage schon enttäuscht. Nachdem wir gesättigt waren, machten wir ein ausgiebiges Nickerchen. Jeder der regelmäßig auswärts fährt kennt diese Art von Schlaf. Kopf an die Scheibe oder auf den Tisch und Powernap! Zurück in London waren die Akkus wieder etwas aufgeladen. Wir hätten vernünftigerweise nach Hause gehen sollen, allerdings hörten wie den verzweifelten Ruf des Pubs "The Windmill". Hier wurde offensichtlich unsere Hilfe benötigt und folgerichtig stolperten wir dort hinein. Auf der Leinwand lief Rugby. Hier zerlegte Frankreich Australien mit 48:33. Für die Aussies gab es bei ihrer Europa-Tour ausschließlich Ohrfeigen. Alle vier Spiele haben sie verloren. Gut, am heutigen Tag hätten wir beide ihnen auch nicht helfen können. Nach dem Spiel war es für uns Zeit zu gehen. Wir verließen diesen netten Pub und liefen zur Bushaltestelle an der U-Bahnstation Southwark. Dabei fiel mir ein Pub namens "The Ring" ins Auge. Mr. Elephant & Castle erzählte, das diese Kaschemme eigentlich auch immer ganz gut wäre. Ich bin mir nicht sicher wie es passieren konnte, aber keine 30 Sekunden später standen wir an der Theke und überlegten, was wir nun noch trinken können. In dem Moment war mir klar, ich hatte genug für heute. Es war ein langer Tag mit vielen Pubs und Ales. Irgendwann ist einfach Feierabend. Mr. Elephant & Castle sah es ähnlich. In diesem Moment kam der Barkeeper und fragte, was wir trinken wollen. Wie aus der Pistole geschossen antwortete ich ihm, "Gin Tonic!" Meiner Begleitung ging es ähnlich und erhöhte um einen "Rum Cola". Na, wunderbar! Auf den Fernsehern liefen passend zum Namen des Pub Boxkämpfe, unter anderem alte Fights von Chris Eubanks Jr. und Lennox Lewis. Aber irgendwann hat tatsächlich jeder Auswärtstag sein Ende. Mit dem Bus fuhren wir zu Mr. Elephant & Castle nach Hause. So angeschossen war ich in London schon lange nicht mehr. Das würde ich mit Sicherheit am nächsten Morgen bereuen.



Sonntagmorgen verließ ich gegen 8:30 Uhr das Haus und nahm die U-Bahn in Richtung Heathrow. Der Kater hatte wohl diesmal keine Lust auf mich und somit ging es mir gut. Ich war lediglich sehr müde. Glücklicherweise hatte ich noch eine Pepsi in der Tasche. Gegen Brand hilft das bei mir meist am Besten. An der Station Green Park musste ich in die Piccadilly Line wechseln. Ich war sichtlich überrascht, wie voll nun die Bahn nach Heathrow war. Es war richtig unangenehm. Viele Menschen bedeuten ja auch viel Gelaber. Darauf hätte ich gerne verzichten können. Während der Fahrt konnte ich die Augen nicht von einem älteren Herrn lassen. Dessen Outfit schlug an diesem Tag alles, aber auch wirklich alles. Slipper, geringelte Socken, Jackett und Hütchen. Da war für jeden was dabei. Ich frage mich bis heute, was er sich an diesem Morgen beim anziehen wohl gedacht haben mag? Vielleicht ist er aber auch nur im Reinen mit sich selbst. Je länger ich zu ihm rüber sah, desto faszinierter war ich von seiner Garderobe. In der Abflughalle angekommen war es gerammelt voll. Somit dauerte es auch bei der Sicherheitskontrolle länger. Als ich all das erledigt hatte, war es wieder Zeit für den obligatorischen Meal Deal. Tage zuvor hatte ich gelesen, dass die Drogeriekette Boots im Jahr 1999 auf diese Idee gekommen sei. Sandwich, Getränk und Snack für nur £ 2,50. Zu Beginn war niemand davon überzeugt, ob dieses Konzept erfolgreich sein könne. Heute wird mit diesem Angebot jährlich bis zu £ 1 Mrd. umgesetzt. In Großbritannien gibt es keine Esskultur, da funktioniert das natürlich. Und ich beteilige mich gerne daran. Mein Flieger war selbstverständlich ausgebucht, aber diesmal machten alle ihren Job sehr gut und ohne Komplikationen oder Verspätungen konnte ich zurück nach Hause.



Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Sechsmal war ich auf der britischen Insel. Fünfmal bei Millwall und einmal, um mir meinen letzten Lebenstraum zu erfüllen, OASIS live! Viele Dinge durfte ich erleben, einige neuen Leute kennenlernen und selten war es langweilig. Für das kommende Jahr wird es eventuell weniger England, aber vielleicht geht es mal wieder ins benachbarte Ausland oder doch Inland? Karlsruhe, Strasbourg, Düsseldorf, Hannover, Tschechien, Schweiz oder Ostdeutschland....Optionen gäbe es viele. Es wird auf jeden Fall berichtet. Wer weiß wie lange es noch Freude bereitet?!


Ich wünsche euch schöne und besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Und denkt dran....



Keep it tidy, geezers....don't get knicked!


Alfie Mace






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